"a never ending stohoryyy... ahahaahaaha" singts in meinem Kopf, wenn ich an meine Hütte denke. Zwar lichtet sich das Chaos langsam aber sicher zu einem überschaubaren Müllhaufen, aber das vielbesagte Ende ist leider noch immer nicht in Sicht. Vier Tage noch, dann muss alles plan sein.
Derweil hat der Winter s Ländle fest in seinem Griff. Schnee wohin man sieht. Eis, und Kühren diversester Gefährte auf den Strassen. Immer wieder ein Schauspiel ohne DREHbuch. Vorsicht ist auch geboten, beim Beschreiten der Bürgersteige. Dachlawinen sind nämlich nur dann amüsant, wenn sie ein Anderer auf den Schädel kriegt.
Und damit derer uns noch einige "erfreuen", bringt uns Petra heute neue Massen weißen Überflusses. Das Tief arbeitet sich derzeit über den Norden Deutschlands und bewegt sich bedrohend auf unser Terrain zu. Die Leipziger Verkehrsbetriebe stellen wahrscheinlich zur Stunde schon einmal profilaktisch ihren Strassenbahnverkehr ein, Busfahrer sind für die Nacht und morgen beurlaubt und man kramt in der Erklärungs- und Argumentekiste, was wohl diesmal zur Entschuldigung hervorgebracht werden könnte. Denn das urplötzliche Zugegensein des Winters ist ja nun keineswegs eine Ausrede mehr.
Ich freu mich auf Petra, denn ich muss weder Auto fahren -schließlich darf ich das nicht mehr, seit dem die werten Herren in Blau mich blau angehalten haben- noch bin auch heute auf Bus und oder Bahn angewiesen, denn Ersteres ist hier Pößneck viel zu teuer und darüber hinaus unnütz, und Zweiteres existiert hier nicht einmal.
War sonst noch was?
Der Silvio hat sich noch schnell drei Stimmen an der politischen Imbe gekauft. Fast Food auf dem italienischen Parkett sozusagen.Nun darf er doch noch ein bisschen bleiben und kann das Misstrauensvotum von oben belächeln.
Klar, dass das einigen nicht gefällt, die dann vielleicht auch etwas derber ihrem Unmut Luft machen. Es brodelt immer mehr auf europäischem Boden. Das Volk wird sich langsam, wirklich sehr langsam zwar, aber besser als gar nicht, seiner Macht insofern bewusst, als dass es jetzt vielerorts schon einmal energischer zeigt, wer hier eigentlich der Boss ist und das werden die Silvios, Nicolas,Giorgos, Angelas und wie sie alle heißen, immer heftiger zu spüren bekommen und eines Tages zürnt das "Durchboxen" politischer (Fehl-) Entscheidungen eine Masse, die zu allem bereit ist. Denken wir mal genau einhundert Jahre zurück...
Mist, eigentlich war das eben der perfekte Abschlusssatz, aber irgendwie klingt das dann wie runtergesägt. Auch doof, nicht?! Aber die Zeit sitzt mir gerade ein bisschen im Nacken und vertreibt auf diese Weise den an jener Stelle sitzenden Schalk und so muss es jetzt, ob es will oder nicht, hier ein Ende finden...
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